Erfahrungsbericht – Wann ist ein UgH ein voller Erfolg?

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Wann ist ein UgH ein voller Erfolg?

Wenn man ein wunderschönes Haus am Strand sittet, mit Pool und Garten, fast nichts machen muss und dafür 2 Wochen Urlaub für lau machen kann? Ist sicher toll.

Oder ist es ein voller Erfolg, wenn man Menschen kennen lernt, die einem ihr ganzes Vertrauen schenken? Die jemand Fremdes einladen in ihr Zuhause. Die jemanden Teil haben lassen an ihrem Alltag, ihrem Leben? Wenn man Menschen ins Herz schließt, denen man sonst wahrscheinlich niemals begegnet wäre? Deren Leben so ganz anders ist, als das eigene? Wenn man vieles von ihnen lernen kann, sei es zwischenmenschlich oder handwerklich?
Ich bedanke mich für das Vertrauen von Andreas Gugl, Hélène Preskbosch und Ietie Impuls Pilec, wir hatten eine tolle Zeit und haben viele wunderschöne Momente geteilt. Menschen ins Herz geschlossen. Freunde gefunden.
Und die Reise geht weiter, wir freuen uns auf viele neue Menschen, die unser Leben bereichern und deren Leben auch wir bereichern können.

Wir möchten uns bei Andreas Gugl und bei seiner Frau Helene für die schönen Tage bedanken, die wir im Februar bei Ihnen in ihrem Haus in Gaishorn am See verbringen konnten. Die ungezwungene, offene Atmosphäre im Hause Gugl haben wir sehr gemocht und es war uns eine Freude, beim gemeinsamen Abendessen auch die beiden Töchter der Familie kennen zu lernen. Mit dem PKW ist man innerhalb einer halben Stunde in den schönsten Skigebieten. Wir werden im Sommer wiederkommen. Danke und liebe Grüße Tatiana und Jürg

OFFENE TÜREN UND TIM IST MAL EBEN ZIGARETTEN HOLEN GEHEN…

Nach einer relativ kurzen Fahrt kommen wir bei unserem nächsten Urlaub gegen Hand Stop in Gainshorn am See an. Es ist niemand Zuhause. Wir schicken Andreas eine Nachricht zur Info, dass wir angekommen sind. Die Antwort kommt direkt, er ist mit den Kids und Frau am See, wir sollen einfach reingehen. Die Tür ist nicht abgeschlossen, aber einfach in ein fremdes Haus reingehen finden wir irgendwie etwas merkwürdig, da sind wir wohl doch zu quadratschädelig.
Also warten wir brav im riesigem Garten und werden kurz darauf super herzlich empfangen. Emmi versteht sich auf Anhieb mit den beiden Kinder der Familie.
Wir verbringen hier ganz wunderbare Tage, unsere „Arbeit“ besteht darin, die Kinder zu bespaßen, etwas Holz zu hacken, Rasen mähen… Dafür werden wir mit französischer Küche verwöhnt, denn Helene kommt aus Paris, dürfen in einem Wasserbett schlafen (ob das gut ist oder nicht, darüber sinnieren wir noch…), haben eine Badewanne, bekommen Wagenheber, Kühlbox und Kompressor geschenkt und haben alles was wir brauchen. Andreas hat ständig neue Ideen, sogar eine Hüpfburg wird mal spontan im Garten aufgebaut.

Tim macht sich eines morgens in der dicke Dana auf den Weg ins nächste Kaff um seinen Affen zu füttern… Der Ausflug dauert relativ lange, obwohl er gar nicht sooo weit gekommen ist.
Wir haben mit der ein oder anderen Bus Rausziehaction in Albanien gerechnet, aber dass die dicke Dana schon in Österreich von einem Traktor aus dem Graben gezogen werden muss… Nunja, damit haben wir nicht gerechnet. Viel mehr Worte möchten wir, bzw Tim darüber auch nicht verlieren und lassen das mal so stehen. Ist ja zum Glück alles gut gegangen.

Fazit auch bei diesem Aufenthalt, wir hören viele krasse Lebensgeschichten und sind überwältigt von all der Herzlichkeit mit der wir empfangen werden und beeindruckt, dass die beiden das Urlaub gegen Hand Konzept noch nicht satt haben, obwohl es wohl doch ziemlich viele schräge Menschen gibt, die leider nicht zuverlässig sind.

Bevor es weitergeht, besuchen wir noch gemeinsam eine „Auswanderin“ aus Deutschland auf ihrem Hof. Luftlinie 30km. Durch die Berge brauchen wir dafür knapp 2 Stunden.
Bei selbstgebackenem Apfelkuchen sitzen wir zusammen. Dem Umzug nach Österreich ging eine lange chaotische Schulgeschichte ihres Sohnes voraus, der nun Zuhause unterrichtet wird.
Das Leben sei entschleunigt und endlich wieder entspannt.
Von den äußeren Umständen ist es nicht immer unbedingt einfacher, z:B. wenn es 1 Meter Neuschnee vor der Tür hat. Aber das Leben ist urprünglicher und selbstbestimmter und es fühlt sich wieder „leicht“ an.
Wir machen uns viele Gedanken, über das was wir wollen, was uns glücklich macht und was wir noch erreichen wollen und finden es spannend, welche Lebensentwürfe überhaupt möglich sind, und welche Geschichten dem meist voraus gehen.

My first „Urlaub gegen Hand“ In facebook I am member on a lot of groups and one is „Urlaub gegen Hand“. It is meaning you offer your help for a few hours per day and you get for a place for stay and food. The work is different dependent what are your skills. My first experience was for three days with andreas familiy. It was in a part of austria. The family is very lovely. The kids are cute and there are really children, which can play with all what they find. In the same time they were also Lena and Tim with their kids. It was only three days but a wonderful time. I am very thanksful for this.

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